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Weiterbildung in systemischer Aufstellungsarbeit

Anja Siepmann

Anja Siepmann

geb. '69, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt ganzheitliche Traumapsychotherapie. Supervisorin für SATe, ISP und Systemaufstellungen. Akkreditiert bei Somatic Experience® e.V. und DGfS.

Lernen Sie die systemische Aufstellungsarbeit kennen - praxisnah, erfahrungsorientiert und in ihrer ganzen Tiefe. Mit systemischer Aufstellungsarbeit begleiten Sie Menschen in Krisen, bei Veränderungsprozessen oder Entwicklungsfragen. Diese Weiterbildung ist vom Fachverband DGfS anerkannt.

Methode

In Aufstellungen werden relevante Personen und Elemente eines Themas von anderen Menschen repräsentiert und im Raum positioniert. So werden Zusammenhänge, Muster und Dynamiken eines Systems erfahrbar. Achtsame Interventionen unterstützen dabei, blockierende Muster und größere Zusammenhänge zu erkennen und Entwicklungsprozesse anzustoßen. Aufstellungen sind sowohl im Einzelsetting mit Bodenankern und Figuren als auch in der Gruppe möglich. Alle Beteiligten können dabei intensive Lern- und Entwicklungserfahrungen machen.

Anwendungsfelder

Aufstellungsarbeit unterstützt bei:

  • persönlichem Wachstum und Selbstentwicklung
  • Familien- und Partnerschaftskonflikten
  • beruflicher Klärung und Kompetenzentwicklung
  • Teamentwicklung und Veränderungsprozessen in Organisationen
  • Krankheit, Verlust oder Tod
  • politischem, sozialem und kreativem Engagement

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Coaches, Therapeut*innen, Berater*innen, Facilitator*innen und andere Menschenbegleiter*innen, die Aufstellungsarbeit fundiert erlernen und in ihre Arbeit integrieren möchten.

Auch geeignet für systemisch und ganzheitlich agierende Führungskräfte sowie Menschen, die ihre Selbstkompetenz und ihren humanistischen Horizont erweitern möchten.

Inhalt und Aufbau

Die Weiterbildung folgt dem Curriculum des Fachverbandes DGfS und ist von der DGfS anerkannt. Vermittelt werden methodische Grundlagen, Haltung und Ethik, Praxis im Gruppen- und Einzelsetting sowie Möglichkeiten und Grenzen der Aufstellungsarbeit. Grundlagen in Beratung, Therapie oder Coaching werden nicht vermittelt.

Der Unterricht ist überwiegend praktisch und umfasst Übungen, Aufstellungen und Reflexion. Theorien und Modelle werden in Kurzvorträgen, Literatur und Teilnehmer*innenreferaten vermittelt. Sie erkunden eigene Herkunfts- und Gegenwartssysteme und leiten mindestens zwei Aufstellungen unter Supervision eigenständig an. Zusätzlich zum Präsenzunterricht treffen Sie sich dreimal pro Weiterbildungsjahr zu selbstorganisierten Lerngruppen.

Das Gesamtcurriculum umfasst 32 Tage (256 UE) zuzüglich eines dreitägigen Intro-Seminars (24 UE) und wird in zwei Abschnitten von jeweils einem Jahr angeboten.

Die beiden Weiterbildungsjahre können einzeln gebucht werden, sodass Sie Ihr Lerntempo selbst bestimmen können. Sie werden im Wechsel alle zwei Jahre angeboten; der Einstieg ist jährlich möglich. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem der zweimal jährlich stattfindenden dreitägigen Intro-Seminare: "Einführung in die systemische Aufstellungsarbeit.

Anerkennung durch die DGfS

Nach Abschluss des Gesamtcurriculums und Erfüllung weiterer Kriterien, u. a. abgeschlossener Berufsausbildung und ausreichender Beratungskompetenz, besteht die Möglichkeit zur Akkreditierung bei der DGfS. Weitere Informationen: https://systemaufstellung.com